Unsere Helden
Seit Oktober ist Amad (34) regelmäßig im why not dabei, ursprünglich als Besucher, inzwischen als fester Teil des Teams. Er kocht für das Team, bringt sich im PR-Bereich mit seinem grafischen und gestalterischen Wissen ein und einmal im Monat richtet er außerdem seine Foto-Ecke ein, in der er mit professionellem Setup Porträts gegen Spenden macht. Als gelernter Tischler unterstützt er zusätzlich die Einrichtung und Gestaltung des neuen Cafés in Mümmelmannsberg.
„Was mir am meisten Spaß macht, ist die Gelassenheit und die entspannte Atmosphäre im Team, auch in stressigen Situationen. Dazu kommen die Spontanität und Flexibilität, sowohl bei Projekten als auch bei Lösungen”, erzählt Amad.
Für ihn steht das why not für drei Dinge: „Spaß, Gemütlichkeit und leckeres Essen.“
Melanie (38) ist seit 2020 Teil des why not, begonnen hat sie ganz klassisch im Café, mitten im Alltag zwischen Kaffee, Gesprächen und Begegnungen. Nach einiger Zeit wurde aus einem ehrenamtlichen Einstieg ein völlig neuer Weg: Auf Nachfrage von Glen erzählte sie ihm, dass sie eigentlich als Anwältin arbeitet, sich aber nach ihrem ersten beruflich schwierigen Job bewusst eine Pause genommen hatte, um erst einmal in Ruhe mit Menschen zu arbeiten.
Aus diesem Gespräch entstand eine Idee, die schnell konkrete Formen annahm: ein Rechtsberatungsprojekt für Geflüchtete. Kurz darauf fand das erste Treffen mit der Leitung einer Geflüchtetenunterkunft statt und Melanie begann, einmal pro Woche ehrenamtlich eine offene Beratung vor Ort anzubieten. Mit der Zeit wuchs das Projekt, immer mehr Ehrenamtliche kamen dazu, und schließlich entwickelte sich daraus ein fest etabliertes, heute städtisch gefördertes Beratungsangebot und Melanie als fest angestellte Mitarbeiterin des why not.
„Am meisten Spaß macht mir die Arbeit in einem multikulturellen Team und dass es immer was zu lachen und zu essen gibt”, erzählt Melanie.